Bodensee Hecht Konstanz

Ich habe am Donnerstag meinen ersten Hecht gefangen, der auch gleich (wenn auch sehr knapp) die Metergrenze geknackt hat.
 
Ich wohne in Konstanz im Stadtteil Paradies. Der Bodensee und der Seerhein liegen also direkt vor der Haustür.
Doch der größte See Europas hat den Ruf, ein sehr schwieriges Gewässer zu sein. Außerdem hört man häufig die Behauptung, Angeln vom Ufer aus sei nicht möglich.
 
"Blödsinn", muss ich da mittlerweile kommentieren, auch wenn ein Boot sicher vieles leichter machen würde. Aber
auch Boot, teures Equipment und viel Zeit ersetzen Gewässer- und Artenkenntnis und genaue Beobachtung der Bedingungen nicht. Da ich erst letztes Jahr meine Fischereiprüfung abgelegt hatte, waren die ersten Monate entsprechend mager.

Nach vielen Gesprächen mit anderen Anglern haben ich und mein Angelkollege inzwischen eine recht gute Idee davon,
zu welchen Zeiten man an welchen Uferstellen fangen kann.

Prinzipiell gelten die Herbstmonate neben dem Zeitraum nach dem Laichgeschäft als die vielversprechendsten Hecht- zeiten. Motivation zum Angeln war für mich eigentlich nicht gegeben,aber mein Angelkollege wollte die letzen Tage der Aalsaison nutzen.

Nicht viel von dem Tag erwartend, beschloss ich gegen 19 Uhr, das Ufer des Seerheins durchzuspinnen, um vielleicht
doch noch meinen ersten Hecht zu erwischen. Ein Gedanke, von dem ich mich eigentlich für dieses Jahr verabschiedet hatte, nachdem schon das Ende der Schonzeit keinen Erfolg hervorbrachte.

Die starke Bewölkung und gelegentlicher Nieselregen ließen die Motivation sinken, dennoch warf ich wiederholt meinen roten Mepps 5 an einem Fluorocarbonvorfach aus und zog ihn mit Pausen wieder ein.

Nachdem ich das Ufer des Heroseparks schon viele Meter hinab gelaufen war und bisher lediglich Kraut ans Ufer befördert hatte, war ich schon reichlich entnervt. Eine Gruppe Jugendlicher machte sich über meine Versuche lustig.

Ich warf aus und geriet schon wieder ins Kraut. Ich zog ein und dachte mir: "Na super, es gibt heute Salat zum Essen." Doch als der Spinner näher kam und ich in das klare Wasser blickte, dachte ich, ich gucke nicht richtig. Da hing kein Kraut, sondern ein Hecht.

Und klein ist anders. Langeweile und Frust wichen heller Aufregung und Nervosität. Jetzt keine Fehler machen. Hast du unwissentlich einen Anhieb gesetzt? Willst du das jetzt riskieren? Aber ohne große Schläge ließ der Hecht sich wie ein nasser Sack in Richtung Ufer einholen. Einmal zog er noch Schnur, ich stellte die Bremse fester ein.

Als hätte er geschlafen, konnte ich ihn direkt am Strand landen und mit einem Kiemengriff ans Ufer tragen. Keine Sprünge, keine Windungen. Da hatte ich schon weit kleinere Döbel, die härter gekämpft haben. Und tatsächlich, der Hecht war genau 100cm lang und wog exakt 4 Kilo. Der erste Hecht war also insgesamt eine Runde Sache. Christian

Hecht Bodensee

 

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