Angelausflug Hecht, Barsch und Zander

20/10/2007 Barsch und Zander satt
Der ersten kalten Nacht des Jahres sollte ein großartiger Angelausflug folgen. Nach mehreren Wochen mit schönstem Herbstwetter war der heutige Tag diesig und der kalte Nieselregen kündigte bereits den herannahenden November an.
  
Für Spinnfischer kommt jetzt die beste Zeit des Jahres.
Nachdem wir uns am Vortag tütenweise mit Gummifischen eingedeckt haben, sollte heute für jede Situation der richtige
Köder im Gepäck sein. Leider hat der Akku der Kamera früh den
Geist aufgegeben, so dass wir die meisten Fische nicht fotografieren konnten. 
Doch nun der Reihe nach. Den Anfang eines wahren Bissflut
hat ein kapitaler Barsch gemacht. Eigentlich war der riesige Gummifisch für einen Zander vorgesehen, doch dieser Barsch hat in der Tat Zanderdimensionen. Mit 46 cm und etwas über drei Pfund konnte Stefan (siehe Bild) einen der begehrten Großbarsche sicher landen. Ein pfündiger Barsch folgte wenige Minuten später. Dann ging es Schlag auf Schlag und innerhalb 30 Minuten haben noch zwei Zander mit 63 cm den Barschen Gesellschaft geleistet. Wäre nicht das Tageslimit erreicht gewesen, so wäre heute ein wahrer Massenfang möglich gewesen. Lassen Sie sich also nicht von dem schlechten Wetter beeinflussen. Spätestens beim Drill eines schönen Zanders kommen Sie in Fahrt.
Großbarsch Gummifisch    



14/10/2007 Zander aus der Saar bei Saarbrücken
Der Herbst zeigt sich zur Zeit von seiner schönsten Seite. Tagsüber ist es sonnig und mild und die Nächte sind sternenklar. Für den Spinnfischer hat diese Szenerie jedoch einen Nachteil: Die prächtig gefärbten Bäume verlieren Ihre Blätter und machen das Angeln mit Spinnern und Wobblern nahezu unmöglich.
Aus diesem Grund greife ich an solchen Tagen gerne auf Twister und Gummifische, hier insbesondere auf Salt Shaker, zurück. Wenn Sie schon einmal zu Gummiködern gegriffen haben, dann kennen Sie auch deren Hauptnachteil.
 
Denn je steiniger und mit mehr Hindernissen das Flußbett versehen ist, desto mehr Hänger sind die Konsequenz. Und glauben Sie mir - an diesem Tag hat das Angeln keinen Spaß mehr gemacht. Ich habe jeden Hänger, der sich angeboten hat, auch wirklich mitgenommen.
Kiloweise habe ich meine Gummifische verloren.
Wäre ich nicht von meinem "Leidensgenossen" Stefan begleitet worden, so  hätte ich mit depressivem Blick das Wasser verlassen...
Als Entschädigung für alle Hänger hatte ich jedoch noch einen Monsterbiss bekommen. Der dunkelrot/schwarze Salt Shaker ist in Ufernähe einem Zander zum Opfer gefallen. Direkt nach dem Biss habe ich gemerkt, dass es sich um einen Großen handeln muß. Mit dumpfen Schlägen ging die erste Flucht los. Doch dank der sorgfältig eingestellten Bremse konnte ich diese Flucht parieren und den Zander zur Umkehr bewegen. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, wußte ich direkt: Das ist dein bislang Größter! Mit 11 Pfund und einer Länge von 84 cm ist dieser Zander auch für die Saar kapital und war jeden Gummi wert!
Zander auf Gummifisch    


21/09/2007 Angelausflug Saar
 
Angelort: Saar im Stadtgebiet. 
  
Der Wels findet in der Saar nahezu ideale Bedingungen. Die Fließgeschwindigkeit und Trübung lassen die Welse schnell zu ordentlichen Größen abwachsen.
Die Friedfischer an der Saar bemerken seit einiger Zeit, dass die einst so üppigen Bestände an Brassen mehr und mehr zurückgehen. Neben der verbesserten Wasserqualität ist für den Brassenschwund vor allem der Wels verantwortlich.
 
Selbst beim leichten Spinnfischen werden Welsfänge immer häufiger. Der Wels auf dem Bild hat zum Beispiel großen Gefallen an einem kleinen Gummifisch gefunden. Mit dem Erreichen der
Metermarke hat der Wels einen attraktiven Drill geboten.

Vor allem der Warmwassereinlauf am Saarbrücker Heizkraftwerk
ist bei den einheimischen Welsanglern sehr beliebt und immer
für Welse bis zu 1,50 Meter gut.
 wels saar 1 meter   

11/09/2007 Angelausflug Saar
Solange die Blätter noch an den Bäumen hängen, sind die Hechte bevorzugt im Flachwasser. Das Angebot an Fischbrut und Kleinfischen ist noch zu verlockend. Gerade jetzt macht es Sinn auch mit kleineren Ködern zu angeln. 
 
Angelort: Saar im Stadtgebiet. 
Bei perfektem Herbstwetter habe ich einen scharzen Doppelschwanztwister getestet. Wie der Name schon sagt, so hat dieser Twistertyp zwei Schwänze. Entsprechend wilder und auffälliger sind auch die Bewegungen unter Wasser.

Gerade wenn ein Gewässer stark beangelt wird, dann kann ein ungewöhnlicher Köder auch alte Hechte, die mit vielen Ködern schon negative Erfahrungen gesammelt haben, für gute Ergebnisse sorgen.
Einen alten Hecht konnte ich zwar nicht fangen, dafür ist mir aber ein "Junger" mit 73 cm und etwas über 6 Pfund auf den Twister gegangen.

Wie man an der nassen Hose sieht, so hat mich der Hecht beim Keschern zu einem unüberlegten Schritt hinreissen lassen.
Macht aber nichts, denn der Drill war für einen Hecht dieser Größe ungewöhnlich explosiv. Gleich zweimal ist der Hecht mit voller Länge gesprungen und hat ganz schön Wellen gemacht.
 
Beim nächsten Angelausflug werde ich einen schwebenden Twister testen und einen absoluten Geheimtipp in Sachen
Spinner verraten. Bis bald.
 
 hechtangeln twister   


09/09/2007 Angelausflug Saar
Die Saar ist eines der besten Raubfischgewässer in Süddeutschland und wird von den meisten Anglern
schlichtweg unterschätzt. Alle vier Raubfische Barsch, Hecht, Zander und Wels werden in großer Menge gefangen.
Vor allem die riesigen Schwärme an Weissfischen sorgen dafür, dass die Durchschnittsgewichte sehr beachtlich sind.
Wenn Sie also einen Angelurlaub planen und zwischen Rhein und Saar schwanken, so probieren Sie ruhig einmal die
Saar aus.

Zum heutigen Angelsausflug: Im Flachwasser konnte ein Hecht von 61 cm dem Spinner nicht widerstehen und an der
Spundwand haben sich die Barsche von einem roten Twister verführen lassen.

barsch roter twister

25/08/2007 Angelausflug Saar
Ein faszinierendes Schauspiel hat den Angeltag eröffnet, das ich in dieser Intensität an der Saar noch nicht gesehen habe. Tausende von kleinen Döbeln standen im Schwarm an der Oberfläche und haben über eine Stunde das Wasser in Bewegung gebracht. Noch bemerkenswerter als der Schwarm selbst war die Sehstärke der Döbel. Ich habe mit einem winzigen Spinner gefischt und bei jedem Wurf sind die Döbel in wilder Aufruhr gesprungen. Allerdings nicht etwa weil der Spinner in ihrer Nähe aufgekommen ist, sondern auch als der Spinner noch in ca. 3 bis 5 Meter über den Schwarm hinweg geflogen ist! Bemerkenswert. Doch nun zu den Hechten. Gefischt habe ich mit einem kleinen Spinner im gestreiften Barschdekor. Bereits bei den letzten Angelausflügen habe ich mit diesem Spinner beständig gute Ergebnisse auf Barsch erzielt. Das war heute auch so - nahezu bei jedem Auswurf ist ein Barsch eingestiegen. Doch bereits nach wenigen Würfen war Schluß, denn der erste Flachwasserhecht hat sich den Spinner einverleibt. Es ist zwar kein Riesenhecht, aber an der ultrafeinen Spinnrute liefert auch ein Hecht von 65 cm einen schönen Drill. Da ich den Hecht zum Verzehr entnommen habe, war der Ausflug bereits nach ein paar Minuten beendet.
Es gibt Schlimmeres.
 
hechtrute twister hechtangeln
 

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